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| Impressum: Fonds Soziales Wien, Guglgasse 7-9, 1030 Wien |
Posts mit dem Label Persönliche Assistenz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Sonntag, 22. April 2018
Samstag, 23. September 2017
Sei doch froh
Urlaubsbedingt habe ich ueber dem Sommer immer wieder persoenliche AssistentInnen als Urlaubsvertretung.
Mit einer neueren Assistentin war ich in der Dunkelheit unterwegs.Ich bat sie, die zweite Abfahrt zu nehmen, da es bei der ersten kein direkten Uebergang gibt.
Meine Assistentin nahm trotzdem den ersten Uebergang, und prompt standen wir zwischen den Strassenbahnschienen. Ich bekam Panik und hoffte instaendig, dass nicht gerade jetzt die Strassenbahn kommt. Auf diese gefaehrliche Situatuon angesprochen, meinte die Assistentin: 'Sei doch froh, dass Dir jemand Entscheidungen abnimmt.'
Gesendet von meinem BlackBerry 10-Smartphone.
Montag, 6. Februar 2017
Mit der Assistenzcard leichter einkaufen
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| aus: Wiener Bezirksblatt, Nr. 2, 6./7.2.2017 - Gesundheit, Seite 37 |
nähere Infos dazu gibt es auch unter:
http://www.schuldnerberatung-wien.at/dokumente/AssistenzCardHaushalt.pdf
Mittwoch, 25. November 2015
Was ist denn da los?
Wieder einmal war ich mit meinem aus Amerika kommenden persoenliche Assistenten unterwegs. Ich sagte zu ihm: 'Als naechstes fahren wir in die Babenbergerstrasse.' Er fing zu weinen an und sagte zu mir: 'Da finde ich nicht hin.'
Montag, 20. Juli 2015
Selbstverstaendlich sind wir rollstuhlgerecht
Wieder einmal wollte ich mir einen Vortrag anhoeren. Diesmal im Theater Nestroyhof. Wieder einmal fragte ich artig per Mail an, ob dieser Veranstaltungsort rollstuhlgerecht ist. die Antwort war: 'Selbstverstaendlich sind wir rollstuhlgerecht.'
Aufgrund vieler schlechter Erfahrungen war ich dieser Antwort gegenueber ziemlich skeptisch. Denn ich war schon einige Male bei diesem Gebaeude und fand bisher nirgend einen stufenlos zugaengliche Eingang.
Sicherheitshalber nahm ich einen Assistenten mit. Das war eine weise Entscheidung. Siehe da, beim Eingang waren 2 Stufen. Ich schickte meinen Assistenten hinein. Er suchte sich die verantwortliche Person. Es dauerte etwas laenger als angenommen. Aber deshalb, weil er erst den Schluessel fuer den stufenlos zugaenglichen Eingang suchen musste. Wir gingen ums halbe Haus. Dort befand sich eine unscheinbare, nicht gekennzeichnete Tuere, die eher nach Muellraum, denn als Rollstuhleingang aussah. Und siehe da, ich kam ohne Stufen rein.
Nur die Aussage: 'Selbstverstaendlich sind wir rollstuhlgerecht' stimmt nicht ganz. Haette ich keine Begleitperson mitgehabt, die reingehen konnte und die richtige Ansprechperson gesucht hat, haette ich an der Veranstaltung nicht teilnehmen koennen.
Soweit zur Barrierefreiheit fuer RollstuhlfahrerInnen!
Freitag, 24. April 2015
Donnerstag, 13. Februar 2014
Bitte verlassen Sie den Veranstaltungsort
Im Advent wollte ich das Weihnachtskonzert von Vicky Leandros in der Votivkirche sehen.
Ich wußte von vorherigen Veranstaltungen, daß die Kirche einen einzigen rollstuhlgerechten Eingang hat. Gespannt war ich, wie mein Wunsch, dieses Konzert zu sehen, ausgehen wird.
Zuerst versuchte ich den Veranstalter per Mail zu erreichen. Es blieb bei einem Versuch.
Dann schrieb ich OeTicket, ob es 1 Rollstuhlplatz (ohne Begleitperson) für dieses Konzert gibt.
Ich bekam umgehend die Antwort, ja es gibt noch 1 Rollstuhlkarte, ich könne sie in der Filiale abholen.
Beim Abholen sah ich, daß die Karte auf 1 Rollstuhlfahrer + 1 Begleitperson ausgestellt war. Komisch, ich wollte doch nur 1 Rollstuhlkarte!
Jetzt eine Begleitperson mit dem selben Geschmack zu finden, war ziemlich schwer. Ich gab nach kurzem Suchen auf.
Der Konzertabend rückte näher. Da mein ganzes Leben immer wieder mit Komplikationen gespickt war, bat ich sicherheitshalber meinen persönlichen Assistenten, mich zur Votivkirche zu bringen.
Wir umkreisten die Kirche nach einem stufenlos zugänglichen Eingang oder zumindest einem Eingang, der eine Rampe hat. Weit gefehlt!!! Es gab zwar jede Menge Eingänge, es gab auch jede Menge Billeteure, aber keinen rollstuhlgerechten Eingang!
Wie kann es sein, daß Rollstuhlkarten verkauft werden, aber keiner kümmert sich - weder die Kirche selbst, noch der Konzertveranstalter, daß es eine Rampe gibt???
Ich hatte insofern Glück in die Kirche zu kommen, weil mir mein persönliche Assistent über die Stufen half. Aber - beim Eingang stand noch ein Rollstuhlfahrer. Seine nichtbehinderte Frau war nicht in der Lage, ihn über die Stufen zu tragen.
Der Rollstuhlplatz war wenigstens zur Bühne gut platziert, nachdem vorher schon Unannehmlichkeiten zu überwinden waren.
Mein Assistent verließ den Veranstaltungssaal wieder. Er wollte mich nach dem Konzert wieder abholen. Es sollte so gegen 22 Uhr sein.
Das Konzert war aber letztendlich schon um 21.15 Uhr aus. Also mußte ich warten bis er da war.
Als ich so wartete, kam eine Aufsichtsperson und meinte: "Bitte verlassen Sie den Veranstaltungsort." Nur wie? Wenn er nicht bereit und verpflichtet ist, zu helfen bzw. eine Rampe aufzulegen.
Natürlich hat in diesem Fall alles zwei Seiten:
Nur warum sind Veranstalter nicht verpflichtet, bei solchen Veranstaltungsorten sich um Rampen zu kümmern?
Warum wird angenommen, daß Rollstuhlfahrer prinzipiell eine Begleitperson haben, die einem über die Stufen zur Kirche hilft? Okay, mit dem Ticketpreis ist man RollstuhlfahrerInnen entgegen gekommen. Aber es geht ums Prinzip.
Barrierefreiheit bzw. Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft sieht anders aus!
Ich wußte von vorherigen Veranstaltungen, daß die Kirche einen einzigen rollstuhlgerechten Eingang hat. Gespannt war ich, wie mein Wunsch, dieses Konzert zu sehen, ausgehen wird.
Zuerst versuchte ich den Veranstalter per Mail zu erreichen. Es blieb bei einem Versuch.
Dann schrieb ich OeTicket, ob es 1 Rollstuhlplatz (ohne Begleitperson) für dieses Konzert gibt.
Ich bekam umgehend die Antwort, ja es gibt noch 1 Rollstuhlkarte, ich könne sie in der Filiale abholen.
Beim Abholen sah ich, daß die Karte auf 1 Rollstuhlfahrer + 1 Begleitperson ausgestellt war. Komisch, ich wollte doch nur 1 Rollstuhlkarte!
Jetzt eine Begleitperson mit dem selben Geschmack zu finden, war ziemlich schwer. Ich gab nach kurzem Suchen auf.
Der Konzertabend rückte näher. Da mein ganzes Leben immer wieder mit Komplikationen gespickt war, bat ich sicherheitshalber meinen persönlichen Assistenten, mich zur Votivkirche zu bringen.
Wir umkreisten die Kirche nach einem stufenlos zugänglichen Eingang oder zumindest einem Eingang, der eine Rampe hat. Weit gefehlt!!! Es gab zwar jede Menge Eingänge, es gab auch jede Menge Billeteure, aber keinen rollstuhlgerechten Eingang!
Wie kann es sein, daß Rollstuhlkarten verkauft werden, aber keiner kümmert sich - weder die Kirche selbst, noch der Konzertveranstalter, daß es eine Rampe gibt???
Ich hatte insofern Glück in die Kirche zu kommen, weil mir mein persönliche Assistent über die Stufen half. Aber - beim Eingang stand noch ein Rollstuhlfahrer. Seine nichtbehinderte Frau war nicht in der Lage, ihn über die Stufen zu tragen.
Der Rollstuhlplatz war wenigstens zur Bühne gut platziert, nachdem vorher schon Unannehmlichkeiten zu überwinden waren.
Mein Assistent verließ den Veranstaltungssaal wieder. Er wollte mich nach dem Konzert wieder abholen. Es sollte so gegen 22 Uhr sein.
Das Konzert war aber letztendlich schon um 21.15 Uhr aus. Also mußte ich warten bis er da war.
Als ich so wartete, kam eine Aufsichtsperson und meinte: "Bitte verlassen Sie den Veranstaltungsort." Nur wie? Wenn er nicht bereit und verpflichtet ist, zu helfen bzw. eine Rampe aufzulegen.
Natürlich hat in diesem Fall alles zwei Seiten:
Nur warum sind Veranstalter nicht verpflichtet, bei solchen Veranstaltungsorten sich um Rampen zu kümmern?
Warum wird angenommen, daß Rollstuhlfahrer prinzipiell eine Begleitperson haben, die einem über die Stufen zur Kirche hilft? Okay, mit dem Ticketpreis ist man RollstuhlfahrerInnen entgegen gekommen. Aber es geht ums Prinzip.
Barrierefreiheit bzw. Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft sieht anders aus!
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Sonntag, 22. April 2012
Sonntag, 8. April 2012
Das neue oberösterreichische Chancen-Gleichheits-Gesetz (Oö. ChG) - leicht verständlich
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| Impressum: Amt der Oö. Landesregierung Direktion Soziales und Gesundheit - Abteilung Soziales Bahnhofplatz 1, 4021 Linz www.land-oberoesterreich.gv.at erschienen: 2012 |
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Samstag, 1. Oktober 2011
Maßgeschneiderte Hilfe
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| KOMPETENZ - Gesundheit und Pflege, Oktober 2011, Seite 22 |
![]() |
| KOMPETENZ - Gesundheit und Pflege, Seite 23 |
https://drive.google.com/file/d/0B8k7EUv9Vz7lM0czRFlicGxiZE0/view?usp=sharing
Dienstag, 27. September 2011
Wir kämpfen für Persönliche Assistenz
Beim Freedom Drive in Straßburg kämpften ungefähr 500 behinderte und nichtbehinderte Personen für die Persönliche Assistenz in ganz Europa.
Die EU-Politiker haben uns zwar zugesagt, uns in unseren Forderungen zu unterstützen, doch wird man in zwei Jahren - beim nächsten Freedom Drive - sehen, ob und was umgesetzt wurde.
Etwas Sorge machen mir die Ausführungen von Betroffenen aus Schweden, England und den Niederlanden, in diesen Ländern wird das Budget der Persönlichen Assistenz wieder zurückgefahren. Und die Gefahr ist groß, daß es für behinderte Personen wieder zurück ins Pflegeheim geht, was wir absolut nicht wollen.
Sonntag, 6. Februar 2011
Montag, 22. November 2010
Auch Schildkröten brauchen Flügel! Ein herausforderndes Leben von HUAINIGG Franz-Joseph
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Mittwoch, 16. Juni 2010
Mittwoch, 2. Juni 2010
Was ist persönliches Budget?
Letztens saß ich mit zwei Studentinnen der Pflegewissenschaften zusammen, um ein Referat zum Thema "Persönliches Budget" vorzubereiten.
Beide konnten mit dem Thema nichts anfangen, so fühlte ich mich bemüßigt, ihnen anhand eines realen Vorfalls das Thema näher zu bringen.
Ich: Stell Dir vor, die Kulturstätten Szene Wien und Metropol haben jeweils ein Behinderten-WC, Behindertenstellplätze aber eine Stufe, um zu Karten zu kommen.
Eine der beiden: Und wo liegt das Problem? Du kannst ja jemanden ansprechen, der Dir hilft.
Ich: Ja, wenn jemand vorbeikommt!
Nur mit dem Persönlichen Budget kann ich mir Assistenten anstellen, die mir bei solchen Hindernissen helfen.
Lernstoff
Jetzt frag ich mich - die beiden studieren Pflegewissenschaften und schreiben schon an ihrer Magisterarbeit - was lernt man eigentlich bei Pflegewissenschaften? Anscheinend nicht, daß das größte Problem von Rollstuhlfahrern Stufen sind!
Beide konnten mit dem Thema nichts anfangen, so fühlte ich mich bemüßigt, ihnen anhand eines realen Vorfalls das Thema näher zu bringen.
Ich: Stell Dir vor, die Kulturstätten Szene Wien und Metropol haben jeweils ein Behinderten-WC, Behindertenstellplätze aber eine Stufe, um zu Karten zu kommen.
Eine der beiden: Und wo liegt das Problem? Du kannst ja jemanden ansprechen, der Dir hilft.
Ich: Ja, wenn jemand vorbeikommt!
Nur mit dem Persönlichen Budget kann ich mir Assistenten anstellen, die mir bei solchen Hindernissen helfen.
Lernstoff
Jetzt frag ich mich - die beiden studieren Pflegewissenschaften und schreiben schon an ihrer Magisterarbeit - was lernt man eigentlich bei Pflegewissenschaften? Anscheinend nicht, daß das größte Problem von Rollstuhlfahrern Stufen sind!
Montag, 22. Mai 1995
Assistenzdienste in Dänemark
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| aus: ASKIO-Nachrichten, 2/1995, Seite 12/13 |
(Quelle: Martin Ladstätter/Wilfried Raith, You get the hours you need!"
in: domino, Nachrichtenmagazin für behinderte Menschen, Nr. 4/94, Linz/A)
Dieser Artikel liegt mir persönlich auch wirklich am Herzen, denn als ich in Dänemark war, sprach ich mit einer Frau im Elektrorollstuhl, die persönliche Assistenz hatte und mir das dortige System der Persönlichen Assistenz erklärte. Aber nicht nur das, auch über den dänischen Arbeitsmarkt erzählte sie, dass jede behinderte Person arbeiten muss, allerdings in dem Zeitrahmen, der ihrer Behinderung zuträglich ist. Zum Beispiel: kann man mit seiner Behinderung nur 5 Stunden pro Woche arbeiten, ist zwar das Einkommen gering, allerdings springt der Staat für das restliche Gehalt einer gesetzlichen vollen Arbeitsstelle ein.
Dieses System könnte man in Österreich einführen, denn einige Stunden kann jede behinderte Person arbeiten und die Restkosten könnten von staatlicher Seite bezahlt werden. Dabei könnte der Staat ziemlich viel Geld sparen (Mindestsicherung, Berufsunfähigkeitspension) und jede behinderte Person trägt selbst etwas zum Bruttosozialprodukt bei. Meiner Meinung sollte das entweder-oder-Prinzip, entweder Berufsunfähigkeitspension oder 40 Stunden arbeiten aufgeweicht werden!
Dienstag, 15. März 1994
Buchbesprechung "Wir sind nicht mehr aufzuhalten"
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