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Sonntag, 19. April 2020

Gestern noch gepflegt Minister, heute schon ....

Dieser Tage habe ich folgenden Bericht des ehemaligen Standard-Redakteurs Helmut Spudich in der Zeitschrift HANDICAP wieder gefunden und bin überrascht, wie aktuell dieser Artikel immer noch ist, obwohl er schon 1992! erschien.

aus: HANICAP, Junge Generation
JG Direkt Journal Nr. 2/92
Seite 5

Mittwoch, 8. März 2017

Schade, daß ...

Schade, daß diese Erhebung "Barrierefrei 2016_Theater_Kino_Oper3"

zu finden unter: https://www.wien.info/de/reiseinfos/wien-barrierefrei - Link: Oper, Theater, Konzerte, Kinos

so wenigen Leuten bekannt?

Kritisch anzumerken bleibt:
es steht leider nicht dabei, wer die Erhebung durchgeführt hat und weiters:
es sind zwar alle wesentlichen Punkte wie Zugang, Behindertentoilette oder Behindertenparkplatz aufgeführt, aber alles ziemlich unübersichtlich gestaltet - sprich, man muß den ganzen Text durchlesen, damit man erkennt, ob die Kulturstätte tatsächlich barrierefrei ist.

Dienstag, 23. Februar 2016

So kann man mit Rollstuhlfahrern nicht umgehen!

Und trotzdem wird mit uns so umgegangen.
Da gibt es eine Einladung zu einem Stadtentwicklungsprojekt. Ich mach mir die Muehe, fahr hin. Der erste Schock: es gibt 3 Stufen. Dann fahre zum Hintereingang, der, wie ich dann irgendwie ausgekundschaftet hatte, mit einer Rampe ausgestattet ist, und was ist jetzt wieder? Die Tuere ist abgesperrt und bei allen Glocken, die man druecken kann, ‎meldet sich niemand!
Und so was passiert einem Rollstuhlfahrer im Jahr 2016, wo jeder schon einmal vom Behindertengleichstellungsgesetz gehoert haben sollte. Oder doch nicht?

Warum wird die rollstuhlgerechte Tuere eigentlich nicht aufgesperrt?
Reine Faulheit?
Reine Gedankenlosigkeit?
Oder will man einfach keinen Rollstuhlfahrer bei solch oeffentlichen Veranstaltungen dabei haben?


Mittwoch, 27. Januar 2016

Neue Waggons für das Wiener Riesenrad


Prater: Neue Waggons für Riesenrad

Das Riesenrad wird um vier Millionen Euro saniert. Die Waggons von 1946 werden verkauft. Die neuen haben Klimaanlage und Heizung.
 (Die Presse)
Wien. Sechs statt vier Fenster pro Seite, eine Heizung und Klimaanlage sowie einen breiteren und dadurch rollstuhlgerechten Eingang*. So werden die neuen Waggons aussehen, mit denen dieser Tage das Riesenrad im Wiener Prater bestückt wird.
Die derzeitigen Waggons stammen aus dem Jahr 1946. „Sie wurden immer nur repariert, nie ausgetauscht. Nach dem Krieg wurde der Prater ja im Mai wieder aufgesperrt und ab Oktober war Winterpause. Die Waggons waren also nicht für einen Ganzjahresbetrieb gedacht, aber den haben wir heute schon lang“, sagt Peter Petritsch, Geschäftsführer des Wiener Riesenrads. Außerdem feiert der Wiener Prater heuer seinen 250. Geburtstag – ein guter Anlass, auch das Riesenrad wieder auf Vordermann zu bringen.Wobei das Riesenrad selbst etwas jünger als der Prater ist, wurde es doch 1897, ein Jahr vor dem 50–Jahr-Jubiläum der Thronbesteigung von Kaiser Franz Joseph I, eröffnet. Damals war es – mit einen Durchmesser von knapp über 60 Metern – eines der größten Riesenräder der Welt und zählte 30 Waggons. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Zahl der Waggons allerdings auf 15 reduziert. Immerhin war man sich nicht ganz sicher, ob die Attraktion noch stabil genug ist.

Alte Waggons: Ab 10.000 Euro

Seit Jänner wird das Riesenrad also saniert. Wobei jeweils nach Betriebsschluss (20 Uhr) Waggons abgenommen und neue angebracht werden. Der Betrieb wird also ungeachtet der Arbeiten weitergeführt.
„Das Denkmalamt hatte die Idee, sich an den Originalwaggons von 1896/1897 zu orientieren“, sagt Petritsch. Also wurden neue Waggons nach den Originalplänen gebaut, die laut Petritsch „luftiger rund filigraner“ wirken. Die sechs Fenster pro Seite gab es also schon zu Kaisers Zeiten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg reduzierte man aus Kostengründen auf vier Fenster pro Seite. Die Türen der neuen Waggons lassen sich beidseitig öffnen, weshalb nun auch ein Rollstuhl Platz hat.
Die alten Waggons aus dem Jahre 1946 werden ebenfalls restauriert und zum Kauf angeboten. Sechs Waggons wurden bereits verkauft. Interessierte können sich mit einem Gebot per E-Mail (info@wienerriesenrad.com) melden. 10.000 Euro sollte man mindestens bieten. „Man kauft ja ein Stück Wiener Geschichte.“ Der Austausch der Waggons kostet rund vier Millionen Euro, der Ticketpreis (9,50 Euro) soll gleich bleiben.

Abrissgenehmigung 1916

Dass es das Riesenrad heute noch gibt, ist paradoxerweise einem historischen Geldmangel zu verdanken. 1916 wurde nämlich eine gerichtliche Abrissgenehmigung erteilt. Weil das Geld fehlte, wurde diese nie umgesetzt. Auch zur Freude amerikanischer Filmproduzenten, die in den 1920ern das Riesenrad gern als Motiv einsetzten. 1944 brannte das Riesenrad. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es aufgebaut – zeitgleich mit Stephansdom, Burgtheater und Staatsoper.

aus: ("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.02.2016)


*Vielleicht wäre es auch möglich, die Stufe beim Rollstuhlwaggon wegzubekommen, zum Beispiel, wenn man den Betonboden aufdoppelt. Denn derzeit ist der Zugang nur für Handrollstühle möglich - wenn man von der schmalen Eingangstüre einmal absieht. Eine Rampe für Elektrorollstühle habe ich die Male, die ich mit dem Riesenrad gefahren bin, nicht gesehen.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Unwort des Jahres

‎Zum UNwort des Jahres 2015 wurde "besondere bauliche Massnahmen" gewaehlt.

Na toll, dann haben wir es geschafft, dass sich niemand mit barrierefreiem Bauen ‎beschaeftigen will. Viel Vergnuegen, vor allem fuer RollstuhlfahrerInnen wird es somit weiterhin eine Herausforderung bleiben, sich im oeffentlichen Raum ohne fremde Hilfe bewegen zu koennen.

Gesendet von meinem BlackBerry 10-Smartphone.

Donnerstag, 20. August 2015

Barrierefrei auf der Wieden


Barrierefrei durch Margareten


So barrierefrei ist unser Alsergrund


Brigittenau ist grossteils rollstuhlfreundlich


Das Liesinger Amtshaus ist bei Barrierefreiheit top!


Barrierefrei durch Meidling


Hietzing: Gute Noten


Barrierefreiheit im 14. Bezirk


Wie barrierefrei ist unser Rudolfsheim?