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Dienstag, 24. Februar 2015

Behindertengerechte Dusche

Auf so kleinem Raum kann man auch eine behindertengerechte Dusche einrichten.

Hier die Dusche, wie sie in Nordamerika und Kanada zu finden ist:

behindertengerechte Dusche

Montag, 23. Februar 2015

Doppelt gemobbelt auf Kosten einer Rollstuhlfahrerin

‎Eine Frau sitzt nach einem Schlaganfall im Rollstuhl. Ihre Wohnung ist nicht barrierefrei zugaenglich. Der Lift ist im Halbstock und das Badezimmer sowie das Klo fuer die Rollstuhlfahrerin nicht benutzbar.

Im Nachbarhaus wird eine stufenlos zugaengliche Wohnung frei, sie bekommt die Wohnung. Bevor die Wohnungsuebergabe ist, wird die Wohnung von Wiener Wohnen generalsaniert. Derzeit ist eine Badewanne vorhanden. Die Rollstuhlfahrerin ersucht, die geplante Dusche stufenlos zu machen‎. Bei der Wohnungsuebergabe steht im Badezimmer eine Duschtasse mit 22 cm Hoehe!!!

Den neuerlichen Duschumbau muss die Rollstuhlfahrerin (mit Hilfe von oeffentlichen Foerderungen) selbst zahlen.


‎Meiner Meinung nach ist diese Aktion nicht nur ein Affront gegen die neue Mieterin sondern auch eine Geldverschwendung - einerseits renoviert Wiener Wohnen mit Steuergeldern eine Rollstuhlwohnung und haelt die B1601-Norm nicht ein, andererseits muss die Mieterin unnötigerweise Geld in die Hand nehmen, damit das Badezimmer endlich rollstuhlgerecht wird!


Mittwoch, 28. Januar 2015

Sonderbar!

Der Autor dieses Artikels "Mit City Skyliner ..." muß hellseherische Fähigkeiten gehabt haben, daß er einen Monat bevor es die Betriebsgenehmigung für Rollstuhlfahrer gab, schon gewußt hat, daß der City Skyliner "barrierefrei zugänglich" ist.
aus: Wiener Bezirkszeitung, 28./29.1.2015, Seite 8

Denn, als die Zeitung erschien, sah der Zugang für RollstuhlfahrerInnen noch so aus:
Zugang City Skyliner vor der neuen Betriebsgenehmigung

Montag, 12. Mai 2014

Besser für die Kunden, besser fürs Geschäft

Design für Alle in der Praxis - ein Leitfaden für Unternehmen

erschienen im Mai 2014

Impressum:
Erarbeitet im Rahmen des Forschunsvorhabens "Entwicklung handlungsleitender Kriterien für KMU zur Berücksichtigung des Konzepts Design für Alle in der Unternehmerpraxis" im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Autoren:
Dr. Peter Neumann, NeumannConsult, Mathias Knigge, Büro grauwert, Klaus Iffländer, TU Hamburg-Harburg, Simon Kesting, Design für alle - Deutschland e.V.
Kontakt:
Kurz- und Langfassung der Studie sowie weitergehende Informationen stehen auf Anfrage zur Verfügung: dfa@neumann-consult.com

Donnerstag, 4. April 2013

Alles vorhanden, doch nichts funktioniert,

wie ich heute wieder am Beispiel des Amtshauses 3. Bezirk am Karl Borromaeus-Platz feststellen musste.
Zuerst gab es 5 Stufen zum Eingang. Daneben aber Gott sei Dank einen Treppenlift. Jedoch durfte diesen nur der Portier bedienen. Die Portierloge war geschlossen, kein Portier weit und breit zu sehen. Neben dem Fenster der Portierloge befand sich eine Glocke fuer Rollstuhlfahrer. Falls sie den Treppenlift benutzen wollten, koennten sie damit den Portier rufen. Aber alles laeuten nutzte nichts. Es kam nienand!
Ein zufaellig vorbei kommender Mann half mir ueber die Stufen. Auf dem Weg zum Lift kam ich bei einem Zimmer vorbei auf dem "Portier" stand. Ich sah bei der offen stehenden Tuere einen Mann beim Schreibtisch sitzen und fragte ihn, wo der Portier sei. Er meinte, er sei der Portier. Darauf ich: Ich habe bei der Glocke des Treppenliftes gelaeutet und gewartet, dass jemand kommt. Er darauf: "Ich hab' nichts g'hoert". Na super dachte ich, da gibt es einen Treppenlift und die Glocke funktioniert nicht.
Es ist wieder einmal so typisch wienerisch: Alles ist fuer RollstuhlfahrerInnen vorhanden, doch nichts funktioniert!
Wann wird endlich einmal ein Umdenken stattfinden, dass eine behindertengerechte Ausstattung von betroffenen Personen auch benutzt werden moechte?

Dienstag, 25. September 2012

So schoen ...

...kann eine Rampe gestaltet sein. Wie am Beispiel dieses Bildes. Gesehen am Kardinal Nagl-Platz 6-7 im 3. Bezirk in Wien.

Sonntag, 12. Februar 2012

Barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen in Wien


Impressum:
Herausgeber: Stadt Wien, Magistratsabteilung 25
Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser
Kompetenzstelle barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen in Wien
1200 Wien, Maria Restituta-Platz 1
6. Obergeschoss, Zimmer 6.10
Tel.: 01 - 4000 - 25 345
Beratung: Montag - Freitag von 8.00 - 13.00 Uhr
www.barrierefreiestadt.wien.at
info@barrierefreiestadt.wien.at

Mittwoch, 18. Januar 2012

Wieder einmal "toll" geloest ...

... wurde die Benuetzung des Liftes und des Behinderten-WCs auf der Hauptuni im 1. Stock zur Bibliothek. Bisher war der Weg dorthin ohne irgendwelche Hindernisse zu erreichen.

Seit kurzem gibt es dort zwei 4 m hohe schwer zu oeffnende Tueren. Man hat zwar einen Tueroeffner angebracht, aber der funktioniert nicht. So kommt man weder zum Lift noch kann man das Behinderten-WC benuetzen.
Wieder einmal eine "tolle" diskriminierende Loesung!!!

Sonntag, 27. November 2011

Erfolgreich kostenguenstig bauen ...

... lese ich dieser Tage in einer Zeitschrift.

Ja, dann liebe Verantwortliche, dann baut bitte STUFENLOS, mit mindestens 80 cm BREITEN TUEREN, WCs, in denen auch Rollstuhlfahrer Platz haben und BODENEBENEN DUSCHEN.
Denn wenn das eingehalten wird, braeuchten nicht nachtraeglich Tausende von Euros in nachtraegliche Adaptierungen gesteckt werden.

Zur Orientierung: ein nachtraeglicher Umbau eines Badezimmers kommt auf ca. 12.000,- Euro! (im Jahr 2012)

Freitag, 1. Juli 2011

Wir sind Wien ...

... aber sicher ohne RollstuhlfahrerInnen! Denn wenn sich fünf Jahre nach der Einführung des Behindertengleichstellungsgesetzes noch nicht herumgesprochen hat, daß die Zugänglichkeit von Informationsständen auch für Rollstuhlfahrer möglich sein muß, dann kann man nicht davon ausgehen, daß RollstuhlfahrerInnen auch "Wien sind".

RollstuhlfahrerInnen werden wieder einmal zu Bittstellern degradiert, nur weil die Verantwortlichen es unnötig finden, die Stufe in eine Rampe umzugestalten.
(Infostand gesehen beim Bezirksfest im 19. Bezirk - Karl Marx-Hof)

Samstag, 21. Mai 2011

Was ist rollstuhlgerecht?

Dieser Tage hatte ich die Moeglichkeit, das (einzige) behindertengerechte Zimmer im Hotel Marriott am Ring zu besichtigen. Gleich vorweg, die Preise bewegen sich je nach Saison pro Zimmer zwischen 170,- und 350,- Euro.
Gleich zu Beginn ist mir die Dusche aufgefallen, die ganz oben im letzten Eck hing und alleine nicht zu haengen ist. Dann das Waschbecken, es ist mit Marmor so verkleidet, dass man nur darunter fahren kann, und so kann man den Kippspiegel auch nicht herunterklappen, weil man ihn auch aufgrund der Hoehe nicht erreicht. Weiters das Bett, es ist mindestens 50 cm hoch. Fuer Senioren sicher eine gute Loesung, fuer Rollstuhlfahrer eher etwas zum Bergsteigen. Auch die Kleiderstange ist nur etwas fuer mindestens 170 cm grosse Personen,
Aber nicht alles gehoert meiner Meinung nachgebessert. Der Tuerspion ist in einer fuer Rollstuhlfahrer passenden Hoehe und jede Zimmernummer ist auch fuer blinde Personen in Brailleschrift gekennzeichnet.
Es stellt sich fuer mich wieder die Frage: Was ist rollstuhlgerecht beziehungsweise wer sagt, was rollstuhlgerecht ist?

Montag, 12. März 2007

Montag, 4. Dezember 2006

Barrierefreies Bauen für ALLE Menschen - Planungsgrundlagen
























Impressum:
Medieninhaber und Verleger:
Stadtbaudirektion Graz,
Referat Barrierefreies Bauen,
Stadtbaudirektion DI Mag. Bertram Werle

1. Auflage, Erscheinung Dezember 2006

Autoren:
DI Constanze Koch-Schmuckerschlag,
DI (FH) Oskar Kalamidas

Bezug:
Stadtbaudirektion Graz
Referat Barrierefreies Bauen
Europaplatz 20
8011 Graz
Telefon +43 (316) 872-3903
e-mail: barrierefrei@stadt.graz.at
Internet: www.barrierefrei.graz.at

ISBN: 3-9502081-0-0