Schon wie ich die ersten Bilder vom neuen barrierefreien Zugang zum ehemaligen Verkehrsbüro und jetzigen Novomatic-Gebäude gesehen habe, dachte ich bei mir, "daß darf doch nicht wahr sein, da kommt ja wieder kein Rollstuhlfahrer rein."
Doch was man nur aus der Ferne sieht, kann man schwer beurteilen, deshalb habe ich am Wochenende versucht, in die derzeit dort laufende Ausstellung Marilyn intimacy - Der private Nachlass von Marilyn Monroe zu kommen. Alle meine ersten Eindrücke haben sich allerdings bestätigt!
Die Rampe ist zwar benützbar, jedoch ist die Türe mit einem schönen schwarzen Eisengitter versperrt und wenn man an der Glocke den Klingelknopf "Rezeption" drückt, tut sich absolut gar nichts, nicht einmal, wenn man 5 Minuten wartet.
Somit ist von baulicher Seite dem Behindertengleichstellungsgesetz genüge getan, trotzdem werden Rollstuhlfahrer diskriminiert, weil man ihnen durch versperrte Türen, nicht geschultes Personal, usw. den Zugang verwehrt!
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Dienstag, 7. Februar 2012
Sonntag, 27. November 2011
Erfolgreich kostenguenstig bauen ...
... lese ich dieser Tage in einer Zeitschrift.
Ja, dann liebe Verantwortliche, dann baut bitte STUFENLOS, mit mindestens 80 cm BREITEN TUEREN, WCs, in denen auch Rollstuhlfahrer Platz haben und BODENEBENEN DUSCHEN.
Denn wenn das eingehalten wird, braeuchten nicht nachtraeglich Tausende von Euros in nachtraegliche Adaptierungen gesteckt werden.
Zur Orientierung: ein nachtraeglicher Umbau eines Badezimmers kommt auf ca. 12.000,- Euro! (im Jahr 2012)
Ja, dann liebe Verantwortliche, dann baut bitte STUFENLOS, mit mindestens 80 cm BREITEN TUEREN, WCs, in denen auch Rollstuhlfahrer Platz haben und BODENEBENEN DUSCHEN.
Denn wenn das eingehalten wird, braeuchten nicht nachtraeglich Tausende von Euros in nachtraegliche Adaptierungen gesteckt werden.
Zur Orientierung: ein nachtraeglicher Umbau eines Badezimmers kommt auf ca. 12.000,- Euro! (im Jahr 2012)
Freitag, 8. April 2011
Eingesperrt in Tiefgarage
Im Tech Gate im 22. Bezirk besuchte ich eine Veranstaltung zum Thema "Wege zur Gleichstellung im Journalismus". Ich fuhr mit dem Auto hin, und da es dort keine öffentlichen Parkplätze gibt, blieb mir nichts anderes übrig, als die Tiefgarage zu benützen.
Soweit - so gut
Gleich bei der Einfahrt gibt es rechter Hand drei Behindertenparkplätze. Ich parkte mich ein, stieg aus und rollte Richtung Lift. Doch davor gibt es zwei Brandabschnittstüren zu öffnen, die so schwer eingestellt sind, daß ich sie nicht aufmachen konnte und ungefähr 10 Minuten warten mußte, bis jemand zufällig vorbei kam und mir half.
Dem Portier schilderte ich das Problem und bat, die Türen leichter einzustellen. Als Antwort bekam ich zu hören, es hat sich bisher keiner aufgeregt, dadurch sieht er keine Notwendigkeit, etwas zu ändern.
Na sehr fein, ist ja nett, wenn man wegen einer schwer eingestellten Türe in der Garage gefangen ist.
Bevor ich aus der Garage fahren konnte, mußte ich das Parkticket entwerten. Hier kam es zur nächsten Schwierigkeit - der Ticketautomat ist nur über eine Stufe erreichbar.
Nur weil Architekten, Baumeister, Techniker pfuschen sprich, sich nicht an die ÖNORMEN halten und auch die Verantwortlichen kein Einsehen haben, braucht man/frau wegen jedem Handgriff eine Begleitperson.
Da kommt Freude auf!
Soweit - so gut
Gleich bei der Einfahrt gibt es rechter Hand drei Behindertenparkplätze. Ich parkte mich ein, stieg aus und rollte Richtung Lift. Doch davor gibt es zwei Brandabschnittstüren zu öffnen, die so schwer eingestellt sind, daß ich sie nicht aufmachen konnte und ungefähr 10 Minuten warten mußte, bis jemand zufällig vorbei kam und mir half.
Dem Portier schilderte ich das Problem und bat, die Türen leichter einzustellen. Als Antwort bekam ich zu hören, es hat sich bisher keiner aufgeregt, dadurch sieht er keine Notwendigkeit, etwas zu ändern.
Na sehr fein, ist ja nett, wenn man wegen einer schwer eingestellten Türe in der Garage gefangen ist.
Bevor ich aus der Garage fahren konnte, mußte ich das Parkticket entwerten. Hier kam es zur nächsten Schwierigkeit - der Ticketautomat ist nur über eine Stufe erreichbar.
Nur weil Architekten, Baumeister, Techniker pfuschen sprich, sich nicht an die ÖNORMEN halten und auch die Verantwortlichen kein Einsehen haben, braucht man/frau wegen jedem Handgriff eine Begleitperson.
Da kommt Freude auf!
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