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Samstag, 14. November 2015

Nicht nur, dass...

‎... der Mantelhaken auf 1,8 m angebracht ist,
ein Rehawaschbecken in einem viel zu kleinen Raum haengt und
der Tuerschliesser extrem stark eingestellt ist,
haengt die Notrufglocke auf 2 m !!!

Donnerstag, 3. September 2015

Erfreulich, ...

... wenn man eine Gegensprechanlage neu baut, aber so hoch, daß sie von RollstuhlfahrerInnen nicht bedient werden kann:

gesehen in Neu-Marx

Donnerstag, 4. April 2013

Alles vorhanden, doch nichts funktioniert,

wie ich heute wieder am Beispiel des Amtshauses 3. Bezirk am Karl Borromaeus-Platz feststellen musste.
Zuerst gab es 5 Stufen zum Eingang. Daneben aber Gott sei Dank einen Treppenlift. Jedoch durfte diesen nur der Portier bedienen. Die Portierloge war geschlossen, kein Portier weit und breit zu sehen. Neben dem Fenster der Portierloge befand sich eine Glocke fuer Rollstuhlfahrer. Falls sie den Treppenlift benutzen wollten, koennten sie damit den Portier rufen. Aber alles laeuten nutzte nichts. Es kam nienand!
Ein zufaellig vorbei kommender Mann half mir ueber die Stufen. Auf dem Weg zum Lift kam ich bei einem Zimmer vorbei auf dem "Portier" stand. Ich sah bei der offen stehenden Tuere einen Mann beim Schreibtisch sitzen und fragte ihn, wo der Portier sei. Er meinte, er sei der Portier. Darauf ich: Ich habe bei der Glocke des Treppenliftes gelaeutet und gewartet, dass jemand kommt. Er darauf: "Ich hab' nichts g'hoert". Na super dachte ich, da gibt es einen Treppenlift und die Glocke funktioniert nicht.
Es ist wieder einmal so typisch wienerisch: Alles ist fuer RollstuhlfahrerInnen vorhanden, doch nichts funktioniert!
Wann wird endlich einmal ein Umdenken stattfinden, dass eine behindertengerechte Ausstattung von betroffenen Personen auch benutzt werden moechte?

Sonntag, 4. November 2012

Und wieder steht man vor verschlossener Tuer

Trotz versprechen, zukuenftig den Rollstuhleingang beim Novomatic Forum zu oeffnen, nachdem man gelaeutet hat, stehe ich am Sonntag, den 4. November 2012 wieder vor verschlossener Tuere.
Um 13.45 Uhr habe ich sage und schreibe 5 x !!! beim Knopf 'Rezeption' gedrueckt und trotzdem ist niemand bereit, die Rollstuhltuere aufzusperren. Das ist Kundenservice! Meiner Meinung eher Diskriminierung behinderter Menschen!

Montag, 21. Juni 2010

Wo kein Wille, da kein Weg

Dieser Tage gab es im Bezirksmuseum Hietzing eine Lesung. Daß man als Rollstuhlfahrer auf einiges gefaßt sein muß, hat sich auch dieses Mal bestätigt. Nicht nur, daß beim Eingang drei Stufen sind und es keine Möglichkeit gibt, sich bemerkbar zu machen, fand ich dann im Hof einen stufenlos zugänglichen Eingang. Nur - welch' Überraschung - die Türe war verschlossen!



Gott sei Dank hatte ich in weiser Voraussicht meinen persönlichen Assistenten mitgenommen, der ging rein und holte jemanden, der mir die stufenlos zugängliche Türe aufsperrt. Als ich nachfragte, warum gerade diese Türe, die eigentlich - soweit ich die Logik des Architekten nachvollziehen kann - für Rollstuhlfahrer geplant war, zugesperrt ist, meinte ein älterer Herr: "Die Türe dürfen wir nicht aufmachen, das ist unser Notausgang".



Notausgang oder Rollstuhleingang bleibt dahingestellt, Tatsache ist, Rollstuhlfahrer werden von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen ausgesperrt.

Und wenn sie, wie in meinem Fall, doch einen persönlichen Assistenten an ihrer Seite haben, müssen sie diesen zahlen, nur damit der Assistent jemanden holt, der die Tür aufsperrt. Aber so werden wenigstens Arbeitsplätze geschaffen.



Eine Glocke beim Eingang wäre, meiner Meinung, die bessere Alternative und würde die Wirtschaft - wenn auch nur kurzfristig - auch beleben.