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Samstag, 3. Februar 2018

Das duerfen Sie nicht!

‎In den Kammerspielen sind die Rollstuhlplaetze in der letzten Reihe ganz oben im letzten Rang. Um besser sehen zu koennen, gibt es eine Hebeplattform. Da ich wusste, wo sich mein Rollstuhlplatz befindet, fuhr ich alleine hin und fuhr mit der Hebeplattform so hoch, dass ich ueber die vor mir sitzenden Gaeste drueber sah.

Kurze Zeit spaeter kam eine Mitarbeiterin und fragte mich, wer mir die Plattform in Gang setzte.‎ Meine Antwort: 'Ich'. Prompt kam die Aussage: 'Das duerfen Sie nicht!'

Donnerstag, 13. Februar 2014

Akzent - Karten nicht über Internet

Rollstuhlk‎arten vom Akzent Theater können nicht ueber Internet gekauft werden. Dieses Problem gab es auch bei OeTicket - dort wurde es aber geloest.
Als Lösungen gibt es entweder selbst hin zu fahren - nur hier ist Vorsicht geboten, denn die Öffnungszeiten des Ticketverkaufes ändern sich ständig. Oder, wie man mir persönlich mitteilte, anzurufen und die Kreditkartennummer bekannt zu geben.
3x gelacht, nicht jeder hat eine Kreditkarte!

‎Warum kennzeichnet man die Rollstuhlplätze im Internet nicht eindeutig, damit sie Rollstuhlfahrer bestellen koennen? Und sollte tatsächlich jemand so dreist sein, und eine Rollstuhlkarte statt einen Sitzplaetzes bestellen, so hat er sowieso nicht die Möglichkeit Platz zu nehmen, da der Sitz schon längst ausgebaut wurde.

Donnerstag, 6. September 2012

Und wie bitte ...


... soll man von diesen Rollstuhlplaetzen auf die Buehne sehen?
Gar nicht! Denn hinter der letzten Reihe im Parkett ist dieser Wunsch unerfüllbar.

 Danke an die Veranstalter, die wieder einmal Rollstuhlfahrer lieber diskriminieren statt die Rollstuhltribuene aufzustellen, von der aus der Blick zur Buehne einwandfrei gewesen waere.
(Passiert, unter anderem beim George Michael-Konzert, beim Roger Cicero-Konzert und bei anderen in der Wiener Stadthalle aufgefuehrten Konzerten in den Jahren 2011 und 2012.)

Mittwoch, 22. August 2012

Oder holen sie die Karte persoenlich ab

Wie die Mitarbeiterin im Kartebverkauf des Musikvereins meinte, nachdem ich eine Rollstuhlkarte bestellte.

Wuerde ich ja gerne, wenn es nicht schon wieder zum Kassenraum Stufen gaebe,
wie auch zu anderen Kulturstatten, wie zur Kasse ins Wiener Metropol oder zur Kasse in den Rabenhof.

Ist ja immer wieder "grossartig", wenn es Rollstuhlplaetze gibt, wie in den vorhin erwaehnten Kulturstaetten, nur Karten bekommt man keine, weil sich die Verantwortlichen dazu nichts ueberlegt haben. Die Rollstuhlfahrer bleiben somit ohne Karten und die Rollstuhlplaetze leer.

Samit hat jeder etwas davon - naemlich nichts!

Montag, 21. Juni 2010

Odysee Jazzfest Wien

Nach einigen Jahren Abstinenz aufgrund schlechter Erfahrungen Tickets zu bekommen, raffte ich mich heuer wieder auf, Rollstuhlkarten zu kaufen. Doch auch diesmal war alles chaotisch.



Auf der Programmankündigung stand, daß es die Karten beim Ticketschalter im Museumsquartier gibt. Dort erhielt ich die Auskunft, sie haben keine Karten. Dann rief ich eine Wiener Telefonnummer an, am anderen Ende meldete sich der Anrufbeantworter und ich bat um Rückruf, auf diesen warte ich jetzt schon drei Wochen! In der Zwischenzeit fand ich heraus, daß die Karten auch beim Ö-Ticket zu kaufen gibt. Ich fuhr hin, dort sagte mir der nette Mann am Schalter, daß ich hier zwar normalerweise richtig sei, doch die Rollstuhlkarten darf er mir nicht verkaufen, und gab mir eine Telefonnummer von den Bundestheatern. Da ich bei den Bundestheatern befürchten mußte, zu diversen Stellen weiterverbunden zu werden, fuhr ich direkt hin. Der Herr am Schalter schaute im Computer nach und sagte mir, daß diese Veranstaltung nichts mit den Bundestheatern zu tun hat und es deshalb bei ihm keine Karten für Rollstuhlfahrer gibt. Ich zeigte ihm die Telefonnummer, er rief bei dieser Stelle an, dort erfuhr er und in weiterer Folge ich, daß die Bundestheater für das Jazzfest Wien keine Rollstuhlkarten verkaufen.


Na super - das Chaos des letzten Versuchs setzt sich dieses Jahr fort - die Verantwortlichen haben anscheinend kein Interesse an Rollstuhlfahrer Karten zu verkaufen, obwohl die Staatsoper zwölf!!! genehmigte Rollstuhlplätze hat.



Letztendlich hatte der Herr am Ticketschalter die rettende Idee. Er zog unterm Tisch eine Telefonnummer hervor, rief an und - siehe da - es gibt für Rollstuhlfahrer Karten, aber nur wenn man im Besitz einer Kreditkarte ist!



Für diese Odysee war ich zwei Wochen unterwegs - die Kartenrechnung hatte ich in zwei Minuten auf meinem Handy.



Ein Bekannter fragte mich danach, warum gerade Rollstuhlfahrer nicht über Internet ihre Karten kaufen können, gerade für diese Personengruppe wäre das Internet so praktisch.


Diese Frage möchte ich gerne an die Verantwortlichen des Jazzfest Wien weiterleiten, ich weiß keine Antwort auf die Frage, das einzige was ich weiß ist, daß ich über diese Strategie ziemlich verärgert bin.