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Mittwoch, 28. Dezember 2016

Wieder einmal nur gut gemeint, ..

... ist die Tischanordnung am Erste Campus Braeu am Hauptbahnhof. Beim Eingang gibt es zwar eine Rampe, doch der stufenlos zugaengliche Bereich ist nur mit Bartischen und Barhockern ausgestattet‎. Und der Bereich mit den normalen Tischen hat bei allen Zugaengen 1 Stufe.
Der Geschaeftsfuehrer hat zwar ganz verzweifelt nach dem Schluessel fuer die im Lager abgestellte Rampe gesucht, aber nichts gefunden. So ist die ganze Sache wieder einmal nur gut gemeint, aber als Rollstuhlfahrer ohne Begleitperson bleibt man ausgeschlossen.

Und liebe Geschäftsführung: warum kann man die beiden Tischgruppen nicht austauschen, so daß man nicht über die Stufe muß, um zu den benützbaren Tischen zu kommen?

Dienstag, 30. August 2016

Dienstag, 15. Juli 2014

Die letzten Jahre fuer Rollstuhlfahrer zugaenglich, ...

‎... in diesem Sommer nicht mehr, da wieder jemand auf die glorreiche Idee gekommen ist, die Tische und Sessel auf ein Holzplateau. mit 1 Stufe zu stellen.
Danke an die Verantwortlichen vom Spears in der Neubaugasse!

Gesendet von meinem BlackBerry 10-Smartphone.

Freitag, 8. Februar 2013

Ueberraschung!

Bisher gab es neben dem Restaurant OBEN in der Hauptbuecherei eine fuer alle zugaengliche Behindertentoilette.
Jetzt ist es zugesperrt und Rollstuhlfahrer wissen nicht, wie es zu benuetzen ist. Es steht weder angeschrieben, wo man den Schluessel bekommt, noch, ob es mit Euroschluessel zu benuetzen ist. Ueberraschung! Vor allem, wenn man es eilig hat!

Samstag, 9. Juni 2012

Leider wieder verplant

Wieder einmal nicht seitlich anfahrbar - die Behindertentoilette - dieses Mal im Spoons beim Donauturm. Zusaetzlich verhindert das Reha-Waschbecken einen ordentlichen Wendekreis.

Samstag, 26. Mai 2012

Auch enttaeuschend ...

... ist, wenn das Restaurant Rosenberger in der Maysedergasse seinen Cafehausbereich so umgestaltet, dass es keinen einzigen Platz fuer Rollstuhlfahrer mehr gibt, sondern nur mehr hohe Bartische.
Nur stufenlos zugaenglich zu sein, ist in diesem Fall zu wenig!

Mittwoch, 22. Juni 2011

Bio-Eis nicht fuer Rollstuhlfahrer

Wieder einmal wurde ein gastronomisches Lokal, diesmal ein neues Eisgeschaeft in der Rotenturmstrasse eroeffnet, in das man als Rollstuhlfahrer nicht ohne fremde Hilfe rein kommt. Die eine Stufe, die es dort gibt, haette man, meiner Meinung, ohne grosse Schwierigkeiten als Rampe ausbilden koennen.
Seit Einfuehrung des Bundesbehindertengleichstellungsgesetz im Jahr 2006 faellt mir auf, dass fast alle neu eroeffneten Lokale mit Stufen sind.
Schoen langsam glaube ich, werden wir nicht umhin kommen, bei Gastromiebetrieben die Barrierefreiheit gesetzlich einzufordern. Auf good will-Aktionen koennen wir lange warten.

Sonntag, 10. April 2011

Knapp vorbei geschrammt ...

... an einer Klage nach dem Behindertengleichstellungsgesetzes sind heuer die Veranstalter der Messe H.O.M.E. Der "Tuersteher" erklaerte mir heuer, wie auch schon letztes Mal, dass die Veranstaltung fuer Rollstuhlfahrer nicht zugaenglich ist, weil zur Ausstellung 7 Stufen fuehren.

Eine Kollegin von ihm, die hinter ihm sass, hoerte unser Gespraech mit und reagierte prompt. Sie wies ihn darauf hin, dass es einen rollstuhlgerechten Eingang gibt. Mir erklaerte sie, dass der stufenlos zugaengliche Eingang zwei Tueren weiter in der Lehargasse ist. Und siehe da, dort gibt es nicht nur einen stufenlosen Eingang, einen Lift sondern auch mehrere Behinderten-WC's - naemlich in jedem Stock - soweit ich die Schilder richtig interpretiere.

Haette ich diese Auskunft nicht erhalten und haette ich wieder unverrichterter Dinge "abzischen" koennen, wie schon letztens, waere mir nichts anderes uebrig geblieben, als zu klagen. Denn es kann nicht mehr sein, dass Rollstuhlfahrer von oeffentlichen Veranstaltungen - in diesem Fall einer Messe - ausgeschlossen werden!

Rollstuhlgerechter Eingang

Freitag, 8. April 2011

Welche Logik steckt dahinter?

Letztens wurde ich und andere Rollstuhlfahrer zu einer Geburtstagsfeier in ein Restaurant eingeladen. Der Wirt hatte vorbildlich eine Rampe neben die eigentlich vorhandene Stufe anbringen lassen.
Die Veranstaltung war schon sechs Woche vorher reserviert.

Ich komme hin, will den Eingang mit der Rampe benützen, was sehe ich: die Tür ist zugesperrt, davor steht eine Ankündigungstafel "Bitte benützen Sie den Eingang um die Ecke".

Ich folgte der Aufforderung und stand vor 5 Stufen!

Meine Frage: Welche Logik steckt dahinter, wenn ein stufenlos zugängiger Eingang vorhanden ist. Im Lokal gibt es sogar ein Behinderten-WC und dann müssen Rollstuhlfahrer erst über Stufen? Nur Gedankenlosigkeit?

Mittwoch, 2. Juni 2010

7 Eingänge und trotzdem kein Rollstuhleingang

Eingang nicht mehr rollstuhlgerecht!
Typisch österreichisch ist folgende Handhabe.
Es gibt im 1., Bezirk, Johannesgasse ein ehemaliges Eisgeschäft, späteres Cafehaus und jetztiges Spitzenrestaurant, daß sieben Eingänge hat, wobei der erste Eingang stufenlos für Rollstuhlfahrer zugänglich war! Ich schreibe ausdrücklich war, denn der letzte Besitzer hat beschlossen, alle Eingänge, bis auf den mittleren, der eine Stufe hat, zu schließen und die Schnallen abzumontieren.

So kann jetzt kein Rollstuhlfahrer das Lokal im Alleingang benützen, denn um eine Stufe zu überwinden, braucht man schon eine ordentliche Kondition und die richtige Behinderung, wie zum Beispiel eine Querschnittlähmung mit guter Oberkörperfunktion. Alle anderen Rollstuhlfahrer schaffen diese Stufe nicht.


Fragen über Fragen
Wo bleibt die zuständige Aufsichtsbehörde?
Wieso gibt man Genehmigungen aus, die gegen RollstuhlfahrerInnen sind?
Und warum möchte der derzeitige Besitzer keine rollstuhlfahrenden Gäste?

Ich werd's mir überlegen

Letztens erzählte mir eine Bekannte, daß sie es durchgesetzt hat, daß am Petersplatz ein Geschäft, nach einer Gehsteigsanierung stufenlos zugänglich ist.

Das wollte ich mir anschauen, denn dieses Vorhaben, habe ich noch nicht wirklich zusammengebracht.

Ich suchte am Petersplatz das Objekt der Begierde, fand es auch, jedoch zeitgleich fiel mir auf, daß gegenüber ein neues Restaurant eröffnet wird, allerdings mit einer schönen Marmorstufe.

Zufällig inspizierte der Geschäftsführer den Eingang mit der nagelneuen Marmorstufe. Ich fragte ihn, ob die Stufe bis zur Eröffnung noch wegkommen wird. Er antwortet: "Das überleg' ich mir noch bis nächste Woche".

In der Zwischenzeit zogen die Wochen ins Haus und die Stufe beim Restaurant ist geblieben.Was soll Rollstuhlfahrer machen? Sich ärgern? Abhaken mit der Anmerkung: "Wieder ein Lokal weniger, in das wir rein können" oder hoffen, daß beim nächsten Umbau an einen stufenlosen Eingang zumindest gedacht - wenn auch nicht umgesetzt - wird, weil die Auflagen für barrierefreies Bauen zu schwach sind?