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Mittwoch, 18. August 2010

Inkonsequentes Verhalten

Bisher haben sich die Viennale-Veranstalter - insbesondere eine Person, deren Name mir leider nicht einfällt - immer bemüht, die Viennale für Rollstuhlfahrer zugänglich zu machen, was auch nach und nach und vor einigen Jahren beinahe zu hundert Prozent gelang.

Unter anderem wurde durch die Initiative des Viennale-Mitarbeiters das Stadtkino am Schwarzenbergplatz mit einem Treppenlift ausgestattet, ebenso das Künstlerhauskino - beides von der AUVA (Allgemeinen Unfallversicherunsanstalt) gesponsert. Doch kaum ist die besagte Person nicht mehr im Team, fehlt beim Kartenbüro am Ring eine Rampe und heute muß ich lesen, daß die Pressekonferenz am Badeschiff stattfindet, auf das Rollstuhlfahrer aufgrund von vorhandenen Stufen nicht kommen!

Ich erlebe bei den Viennale-Organisatoren einen Rückschritt was die Rollstuhlgerechtigkeit anlangt, oder bedarf es wirklich in jeder Organisation einer Person, die sich um die Anliegen von behinderten Personen kümmert?

Samstag, 15. Oktober 1994

Viennale Kinos rollstuhlgerecht

aus:
monat, Oktober 1994
Seite 8

Anzumerken bleibt, daß bei dieser Initiative im wesentlichen die Selbstbestimmt Leben Bewegung unter Leitung von Ing. Bernhard HRUSKA (in Kooperation mit dem Mitarbeiter Martin der Viennale) und der AUVA, die die Treppenlift ins Stadtkino und ins Künstlerhaus-Kino gesponsert hat, dahinter gestanden hat.