Mittwoch, 19. August 2015

Abgelehnt!

Für meine nächste Reise wollte ich mir einen "Reise-Duschsessel" kaufen. Das Hilfsmittel sollte einerseits stabil sein, andererseits leicht zum zusammen- und auseinanderbauen. Ich holte mir einen Kostenvoranschlag von einem Orthopädie-Fachgeschäft - Kostenpunkt 300,- Euro.

Bei der KFA reichte ich das Hilfsmittel ein. Innerhalb kürzester Zeit erhielt ich die Verordnung wieder zurück, mit dem Stempel "ABGELEHNT". Ich fragte nach, warum?

Man erklärte mir, ein Duschsessel darf höchstens 150,- Euro kosten. Da meiner das Doppelte kostet, wird er abgelehnt. Zum Schluss bekam ich noch den Hinweis, ich solle mir bitte ein billigeres Modell aussuchen.

AHA - es ist somit nicht relevant, dass der Duschsessel stabil und für meine Bedürfnisse auseinandernehmbar und somit leicht im Koffer zu verstauen ist, sondern nur der Preis, und der ist laut Hilfsmittelliste zu teuer.

Jetzt frage ich mich: warum zahlt man mir nicht die 150,- Euro und ich zahle den Rest drauf? Sondern man lehnt von vornherein ab, und ich habe somit überhaupt keinen Reise-Duschsessel, der für meine Bedürfnisse ist.

Und noch etwas, ich hätte mir einen billigeren Reise-Duschsessel genommen, wenn es mehrere Modelle zur Auswahl gegeben hätte, aber es gab nur dieses eine, das meinen Anforderungen gerecht wurde. Und dieses Hilfsmittel kostet nun mal 300,- Euro!

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