Donnerstag, 26. August 2010

Lob und Tadel

Zuerst moechte ich mit dem Tadel beginnen:


Eine Rollstuhlfahrerin brauchte einen Treppenlift, Kostenpunkt 11.000,- Euro. Die Kostenträger zahlten einen Großteil des Betrages, trotzdem blieben 250,- Restkosten, die die Frau aufgrund Ihrer Mindestpension nicht aufbringen konnrte. Die Firma Weigl, von der der Treppenlift war, schaltet den Kreditschutzverband ein, zwecks Einbringung der Schulden, was zur Folge hat, dass die Rollstuhlfahrerin jetzt 500,- Schulden hat, die sie erst recht nicht aufbringen konnte.
Jetzt frage ich, was wäre dabei gewesen, wenn die Firma auf die 250,- Euro verzichtet hätte? Meiner Meinung nach nichts, denn in der Gewinnspanne müßte ein Fehlbetrag von 250,- Euro drinnen sein.

Dank gebührt


Bedanken moechte ich mich bei der Katastrophenhilfe österreichischer Frauen, Licht ins Dunkel und der Volkshilfe, die die Rollstuhlfahrerin mit insgesamt 500,- Euro unter die Arme gegriffen haben, damit sie von den Schulden wegkommt. Außerdem möchte ich mich noch bei der Filialleitung der Firma Fielmann - Donauzentrum bedanken, die auch eine großzügige Unterstützung gegeben haben.


So geht's auch
Finanziell aehnlich gelagert ist der Fall eines Ehepaares, beide behindert und Mindestpensionisten. Deren Treppenlift wurde aufgrund des Alters von 20 Jahren so kaputt, dass er nicht mehr zu reparieren war.


Die Treppenliftfirma Ganser war sich nicht zu schade, einen grosszuegigen Rabatt für den Treppenlift zu geben und ein ganzes Jahr von sich aus alle Förderstellen, wie das Bundessozialamt, die PVA und andere Stellen aufzusuchen, um den Gesamtbetrag für den Treppenlift aufzutreiben.

Einzig 200,- bleiben noch offen, und die hoffen wir gemeinsam, in den naechsten Wochen zusammen zu bekommen.

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